Da versteht jemand den Brenner nicht

In der neuen deutschen Literatur gibt es zwei Grosse: Jörg Fauser und Wolf Haas. Fakt.

Es folgt eine schöne Rezension eines Brenner-Romans auf amazon.de, vernichtendes Urteil: 1 Stern, frage nicht:

Die positiven Rezensionen kann ich trotz ernsthaften Bemühens, mich beim Lesen gut zu unterhalten, nicht nachvollziehen. Die vom Autor an den Tag gelegte exzessive Verwendung von Hilfverben, wie “tun”, die möglicherweise der Erzeugung eines “Lokalkolorits” dienen soll (nur, wer redet so? Niemand), löste bei mir den Wusnch aus, das Buch teilgelesen in hohem Bogen ins Altpapier zu werfen. Die Stories mögen ja ganz spannend sein, aber der Sprachstil nervt einfach nur. Ich kann den Hype um den Autor nicht teilen.

So habe ich Wolf Haas nie gelesen. Ganz im Gegenteil, ich fand die Stories immer mässig spannend, aber die Sprache überwältigend. Grosses Kino Hilfsausdruck. Mit nichts anderem zu vergleichen (falls jemand Ähnliches kennt, bitte melden).

Wolf, um Himmels Willen, schreib wieder mal einen Brenner-Roman!

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