Nehberg

Rüdiger Nehberg, Überlebenskünstler, der im Dschungel die Maden ass, die in seinen blutigen Wunden heranwuchsen, gibt bei Spiegel Online Reisetipps:

Erstens, für Reisende in fremden Ländern: “Immer mehrere Zehn-Dollar-Noten am Leib tragen. Bei einem Überfall muss es schnell gehen.” Zweitens, für Reisende fernab der Zivilisation: “Ihr Körper kommt vier Wochen ohne Nahrung aus. Erst wird das Fett abgebaut, dann die Muskeln, zuletzt das Gehirn. Tolle Erfahrung.” Und drittens, für Daheimgebliebene in Deutschland: “Gehen Sie wählen! Bieten Sie Gewalttätigen die Stirn! Damit sich das nicht wiederholt, was mal gewesen ist.”

Cash

Bisschen Johnny Cash gehört auf Youtube, man klickt sich von Song zu Song und dann plötzlich: Jonny Cash’s last interview. 20. August 2003.

Das Gespräch dreht sich um den Tod. Cash glaubt, dass er bald sterben wird.

Interviewer: Where do you think we go afterwards?

Cash: Where do we go? When we die you mean?

Interviewer: Yeah.

Cash: Oh. Well, we all hope to go to heaven.

Cash nickt und lächelt.

Weniger als einen Monat später ist er gestorben.

Adios Gabriel Garcia Marquez

Der literarische Held meiner Jugend ist heute gestorben. Keiner schrieb poetischer und wortgewaltiger als er. Das erste Buch, das ich von ihm las, vor einem halben Leben, war Hundert Jahre Einsamkeit. In der Zwischenzeit habe ich viele Romane vieler Autoren gelesen, doch gewiss keinen besseren. Hundert Jahre Einsamkeit bleibt unerreicht.

Alles verschlungen von diesem Mann, nichts habe ich ausgelassen.

Wieder mal diesen Roman zur Hand nehmen, der alles veränderte. Um des Grössten zu gedenken.