Filesystem austauschen

Ein weiterer eleganter Trick aus dem Linux Journal: Ein Filesystem zwischen Computern austauschen.

Source maschine:
cd /mnt/sda1
tar -czpsf - . | pv -b | nc -l 3333

Destination maschine:
cd /mnt/sda1
nc 192.168.10.101 3333 | pv -b | tar -xzpsf -

Allerdings werde ich den Verdacht nicht los, dass die beiden nc commands vertauscht worden sind.

Downloading an Entire Web Site with wget

Muss auch mal sein: Kleiner Tech-Tipp aus dem Linux Journal.

If you ever need to download an entire Web site, perhaps for off-line viewing, wget can do the job — for example:

$ wget \
--recursive \
--no-clobber \
--page-requisites \
--html-extension \
--convert-links \
--restrict-file-names=windows \
--domains website.org \
--no-parent \
www.website.org/tutorials/html/

This command downloads the Web site www.website.org/tutorials/html/.

The options are:

  • --recursive: download the entire Web site.
  • --domains website.org: don’t follow links outside website.org.
  • --no-parent: don’t follow links outside the directory tutorials/html/.
  • --page-requisites: get all the elements that compose the page (images, CSS and so on).
  • --html-extension: save files with the .html extension.
  • --convert-links: convert links so that they work locally, off-line.
  • --restrict-file-names=windows: modify filenames so that they will work in Windows as well.
  • --no-clobber: don’t overwrite any existing files (used in case the download is interrupted and
    resumed).

In the Beginning was the Command Line

Weiss der Teufel warum, aber heute Nacht konnte ich nicht gut schlafen, was mir überaus selten widerfährt. Mag sein, dass das Restadrenalin vom gestrigen GP mich im Halbschlaf gefangen hielt. Also wälzte ich mich einige Stunden im Bett, bevor ich um 4:30 aufstand und einen Essay von Neil Stephenson (Snow Crash, Cryptonomicon) zu lesen begann, der sich mit den Betriebssystemen Windows, MacOS, Linux und BeOS auseinander setzt. Der Artikel ist, obwohl schon einige Jahre alt, immer noch sehr unterhaltsam.
Stephenson macht keinen Hehl daraus, dass er auf Linux steht (er wendete sich von MacOS ab, nachdem ein grosses File, an dem er wochenlang gearbeitet hatte, plötzlich spurlos verschwunden ist und trotz professioneller Hilfe unauffindbar blieb; verschluckt vom Betriebsystem).
Linux/Unix ist die beste aller Welten, natürlich, leider begegnet ihr die breite Öffentlichkeit noch immer mit einer schwer zu erklärenden Zurückhaltung oder gar Furcht (die Zeiten der nicht funktionierenden Drucker ist definitiv vorbei). Doch wer hinter die Kulissen der Computertechnik blicken will, der wird an Linux nicht vorbeikommen. Die alten Haudegen (mit den Bärten und den zufriedenen Gesichtsausdrücken) wissen, dass sie auf das richtige Pferdchen gesetzt haben, wie folgender Dilbert-Cartoon beweist:

Dilbert - Computer Holy Wars

Linux schenkt uns eine Welt des Wissens, quelloffen, ein wahres Paradies, man kann den Source Code lesen, studieren, verbessern, darüber brüten, sich von der Eleganz, Schlichtheit und Mächtigkeit des Systems betören lassen, einfach da sitzen und denken: Wow! Und das alles, es kostet nichts, lediglich die Zeit, die man investiert.
Stephenson hat es in eingängigere Worte gefasst, als ich dies zu tun vermag:

After this kind of thing has happened several times, the hacker understands why Unix is the way it is, and agrees that it wouldn’t be the same any other way. It is this sort of acculturation that gives Unix hackers their confidence in the system, and the attitude of calm, unshakable, annoying superiority captured in the Dilbert cartoon. Windows 95 and MacOS are products, contrived by engineers in the service of specific companies. Unix, by contrast, is not so much a product as it is a painstakingly compiled oral history of the hacker subculture.

Gandhi und Linux

Nachdem Doc Searls (Blogger und Linux-Enthusiast) begriffen hat, dass in seinem Sony-Fernseher ein Linux-Kernel schlummert, hat er folgendes Gandhi-Zitat aus dem Ärmel geschüttelt:

Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

Searls denkt, dass wir schon bei der letzten Stufe angelangt sind. Ein gutes Gefühl.