GOAT

Letzte Woche war im Magazin ein Interview mit dem mir bisher unbekannten Autoren William Skidelsky abgedruckt, der ein Buch über Roger Federer geschrieben hat. Eine Hymne, natürlich. Auf die Frage, warum Federers Spiel derart mühelos aussieht, antwortete er:

Es ist ungeheuer schwer zu sagen, wodurch dieser aristokratische Eindruck des mühelosen Gelingens entsteht. Federer ist kräftig, aber nicht muskulös. Seine Bewegungen sind flüssig, nie gehetzt. Und dann ist da seine Körperspannung – er überspielt keinen Schwung, verliert nie die Balance, stolpert nie. Und mehr als andere dreht er den Kopf zum Ball. Auf Fotos erkennt man, dass er den Ball fast zärtlich betrachtet; er spielt erhobenen Hauptes, wie ein König.

Wie ein König.

Vielleicht gelingt dem König dieses Wochenende nochmals ein Grand Slam Triumph. Das wäre eine schöne Sache.

Zur Vorbereitung hier ein GOAT Video.

 

1000x Foo Fighters

Ich weiss, dass ich langsam zum Newsportal Recycler verkomme, aber der hier ist zu gut, um ihn an mir vorbeiziehen zu lassen.

Pass auf: Ich mag die Foo Fighters und ganz besonders mag ich den Song Learn to fly.

Jetzt haben die Italiener den Vogel abgeschossen: in Cesena versammelten sich 1000 Hobby Musiker und Rock Fans, um gemeinsam genau diesen Song zu performen mit dem Ziel, die Foo Fighters zu einem Auftritt in Cesena zu bewegen.

Grossartiges Video. Das ist Musik.

Wie man auf Twitter lesen kann, sind die Foo Fighters begeistert. Sie kommen bald vorbei.

Haka

Ich habe mich verschiedentlich als Bewunderer des neuseeländischen (Kriegs)tanzes Haka zu erkennen gegeben.

Hier wird ein verstorbener Lehrer von seinen Schülern verabschiedet:

Einige interessante Details:

  • Insgesamt 1700 Schüler sind beteiligt
  • Die Jungs ohne Schuluniformen (vorne Mitte) sind Alumnis
  • Als sie zurückweichen, drehen sie dem Totenwagen nicht den Rücken zu. Wäre ein Zeichen der Schwäche. Augenkontakt zu halten ist ein Zeichen des Respekts, der Ehrerbietung, der Liebe.
  • Am Ende, der Bursche im blauen Hemd: seine Hände zittern nicht. Das nennt sich Wiri und ist Teil des Hakas. Es zeigt, dass du noch am leben bist.

Neue Musik

Zuerst zufällig über die Band Kraftklub gestolpert. Energiegeladene kraftstrotzende Indie-Rock Gitarrenmusik mit politischer Botschaft, genau mein Ding.

Nachgeschaut im Internet, wann und wo die Kapelle in der Schweiz spielt. St. Gallen Openair im Juni. Am selben Tag spielt am selben Festival eine andere deutsche Band: AnnenMayKantereit. Sperriger Name, ganz andere Richtung: sanfter Pop-Rock.

Zurück auf Youtube, dieses Video ausgegraben:

Ich mag Klavier und ich mag seine aussergewöhnliche Stimme.

Offenbar haben beide Bands bereits ihre Visitenkarten bei Circus Halligalli abgegeben. Das zeigt, dass da eine gewisse Übereinstimmung mit meinem Musikgeschmack vorliegt. Keine Ahnung, wie ich das bewerten soll.