Maxim Biller geht

Maxim Biller verlässt mit sofortiger Wirkung das Literarische Quartett.

Schade. Sehr schade.

Ohne Zweifel war er der streitbarste, angriffslustigste, scharfzüngigste Kritiker der Runde. Immer auf Krawall gebürstet, unerbittlich, besserwisserisch, an der Grenze zur Arroganz, gerne auch mal den Doppelhänder ausgepackt, aber dank ihm grossartige Literatur entdeckt.

Sein letzte Empfehlung (zu Weihnachten!): der zweite Roman meines Lieblingsreporters des Magazins, Max Küng: Wenn du dein Haus verlässt, beginnt das Unglück.

Biller wird fehlen.

Es droht Langeweile.

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