Yoshua Bengio, ein Mann mit Prinzipien

Yoshua Bengio ist neben Jeffrey Hinton, Yann LeCun und Andrew Ng einer der Begründer der Deep Learning Revolution, welche die Grundlage des momentanen AI Hypes bildet.

LeCun ist unterdessen bei Facebook, Ng bei Baidu und Hinton bei Google. Alle dem Geld erlegen. Nicht so Bengio. Er liess sich trotz der gebotenen Millionen nicht von der Universität Montreal weglocken. Seine Arbeit wird zwar teilweise von grossen Konzernen (Google, IBM, Samsung) gesponsert, er lässt sich aber nicht in seine Forschung rein quatschen. Bei Einflussnahme durch die Geldgeber werden die Geschäftsbeziehungen sogleich eingestellt. Der Mann ist ein Freigeist und will unabhängig bleiben. Hier seine entwaffnend idealistische Begründung:

That’s who I am, that’s the choice I made that fits with my values, and I don’t need to get the millions, I’m fine. My salary is very good, and I care more about how what I can do could have a positive impact for science, humanity, and for training the next generation [of researchers].

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