Archive for October, 2009

Minarett-Verbots-Quatsch

Saturday, October 31st, 2009

minarett1

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

p.s. Danke Frank Bodin.

Couchepin zum Thema Blocher

Saturday, October 31st, 2009


Wir haben uns gekannt. Wie sagt Anatol France, der grosse antiklerikale Schriftsteller: “Die Menschen finden sich, ohne sich zu suchen, leben zusammen, ohne sich zu lieben und trennen sich, ohne es zu bedauern.”

Overseas

Friday, October 23rd, 2009

Wer dieser Tage in Peking weilt, sollte sich folgendes chinesisch-schweizerisch-amerikanische Kunstspektakel nicht entgehen lassen: Overseas. Monika (Thoms Freundin), ihre Schwester und eine amerikanische Mitstreiterin sind dabei federführend. Thom war zur Premiere vor Ort. Sein Urteil: Fantastisch! Er sagt, dass er im Kulturbereich nie was besseres gesehen hat und Thom hat bekanntlich schon viel gesehen hier und anderswo.
Wenn ihr also dort seid, Tickets besorgen und teilnehmen.

Bluffer’s Guide to the Flight Deck

Friday, October 23rd, 2009

Heute erst, zirka vier Jahre, nachdem ich das Album gekauft habe, wurde ich mir schlagartig der Grösse des Erstlingswerkes Bluffer’s Guide to the Flight Deck der britischen Band Flotation Toy Warning bewusst. Warum es so lange gedauert hat? Ich fand mich nicht auf Anhieb in dieser Musiklandschaft zurecht und so habe ich das Album beiseite gelegt und jahrelang nicht mehr gehört. Gekauft habe ich es damals, weil es in der Im Sumpf Jahreshitparade 2005 den 1. Platz belegt hat. Aber natürlich das Musikverständnis von Thomas Edlinger und Fritz Ostermayer ganz andere Liga als meine abgestumpfte Wahrnehmung, frage nicht.
Heute habe ich das Album wieder mal gespielt und ich war begeistert. In Wikipedia ist zu lesen, dass Flotation Toy Warning im kommenden Jahr ihr zweites Album veröffentlichen werden. Schon mal vormerken.

Südafrika wir kommen

Friday, October 23rd, 2009

Was bisher unerwähnt blieb: WIR haben uns für die Fussball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika qualifiziert. Und das in dieser Todesgruppe mit Griechenland, Lettland, Israel und (nicht zu vergessen) Luxemburg. Da wären etabliertere Mannschaften (Italien, Spanien, England, Deutschland) gestrauchelt, jede Wette. Aber Ottmar hat unseren Jungs diese weinerliche Verlierer-Mentalität ausgetrieben.
Der grosse Hakan Yakin hat bereits angekündigt, dass er im kommenden Sommer in Bestform auflaufen wird. Womit sich die übrigen Mannschaften schon mal mit dem Gedanken vertraut machen können, dass es nichts wird mit dem WM-Titel.

p.s. Leider wird Jiri Stajner nicht an der WM teilnehmen, weil der tschechische Nationaltrainer nicht erkannt hat, dass er den grössten Spieler aller Zeiten auf die Bank gesetzt hat.

American Fitness Cup

Friday, October 23rd, 2009

In Speyer verkauft die Bäckereikette Wilhelmi aus Schifferstadt die leckeren American Fitness Cups, die hochwertigen Speisequark, Joghurt, Schlagsahne, Wasser, Zucker, Zitronensaft, Früchte und Schokomüsli enthalten.
Das Kunstwerk ist dreilagig aufgebaut: unten Fruchsalat, Mitte Joghurt/Quark, oben Schokomüsli. Schmeckt sensationell. Ich bin versucht, jeden Tag einen solchen Becher zu verspeisen. Laure schüttelt immer den Kopf, wenn ich wieder damit ankomme. Aber ich kann nicht am Wilhelmi vorbeispazieren, ohne einen Cup zu holen.

Die Russen kommen

Friday, October 23rd, 2009

Seit Wochen wird dieser Blog mit kryllischen Kommentaren zugemüllt. Bin nur noch damit beschäftigt, solcherlei Wortmeldungen zu löschen. Vielleicht sind das gar hochintelligente Anmerkungen von deutschsprachigen Russen. Schwer zu sagen. Aber ich denke eher nicht.

Linux und Spiderman

Tuesday, October 6th, 2009

Folgende Meldung, als ich ein kleines Skriptli als root auf einer fremden Linux-Kiste laufen lassen wollte (man beachte Punkt 3):


$ sudo ./blah.sh

We trust you have received the usual lecture from the local System Administrator. It usually boils down to these three things:

#1) Respect the privacy of others.
#2) Think before you type.
#3) With great power comes great responsibility.

FC Bettlach – HSV Halten: 6 – 0

Tuesday, October 6th, 2009

Neulich beim Fussball:
Der HSV Halten reiste mit dem letzten Aufgebot zum Auswärtsspiel nach Bettlach. Viele Spieler waren in den Ferien und so konnten nur mit Mühe genügend Akteure rekrutiert werden. Von den Helden, die erschienen, waren einige leicht verletzt oder krank. Die Stimmung in der Kabine war trotzdem äusserst locker und gelöst, es wurde viel gelacht, man war sich der Schwierigkeit der Situation bewusst und versuchte dieser mit Galgenhumor zu begegnen. Der Trainer schickte seine Mannschaft mit dem Hinweis auf den Platz, dass laufen solle, wer laufen könne. Alle übrigen sollen spielen, so gut es eben geht. Auf ein geordnetes Aufwärmen wurde grosszügig verzichtet, wie auch auf ernsthafte Versuche, sich zu konzentrieren. Noch war man guten Mutes.
Was sich in den darauffolgenden 90 Minuten ereignete, darf mit Fug und Recht als das schlechteste 5.Liga-Fussballspiel bezeichnet werden, das der HSV in den letzten Jahren abgeliefert hat. Der FC Bettlach war keineswegs stark, doch konzentriert und abgeklärt genug, um die Haltener an diesem Spätnachmittag mühelos zu besiegen. Beim HSV funktionierte nicht viel. Die Spieler waren völlig verunsichert, einfachste Pässe erreichten ihren Bestimmungsort nicht, die Mannschaft bewegte sich unzureichend. Die Stürmer sahen keine Bälle, das Mittelfeld war weitestgehend wirkungslos und die Verteidigung war mit zunehmender Spieldauer zunehmend überfordert. In der ersten Halbzeit kassierte man lediglich einen Treffer, doch in der zweiten Halbzeit brachen alle Dämme und die Einheimischen erzielten ein Tor nach dem anderen. Die Leistung in den zweiten 45 Minuten spottet jeder Beschreibung. Vielen Spielern fehlte offenkundig die Kraft, um sich dem heranstürmenden Gegner in die Beine zu werfen. Das Mannschaftsgefüge zerfiel in seine Einzelteile, und diese Einzelteile wiederum zerfielen in hilflose Bemühungen, den Schaden in Grenzen zu halten. Der HSV löste sich auf, wie ein Stück Zucker in heissem Wasser. Es war kein schöner Anblick. Nach einem halben Dutzend Toren beendete der umsichtige Schiedsrichter diese einseitige Partie und die Haltener atmeten tief durch.
Der hausgemachte Eistee im Clubhaus schmeckte trotzdem hervorragend. Als die Spieler die Sportanlage verliessen, verschwand die Sonne hinter dem Jura, und der Himmel wurde in ein orange-rotes Lichtermeer getaucht.

Tore: 1:0, 2:0, 3:0, 4:0, 5:0, 6:0