
Künster als Programmierer. Programmierer als Künstler. Die Idee hat was.
Archive for February, 2009
Art and Code
Tuesday, February 24th, 2009Achten statt Ächten
Sunday, February 22nd, 2009Haustier
Sunday, February 22nd, 2009Guter Name für ein Haustier: Attila.
Äpfel im Schlemmertopf
Saturday, February 14th, 2009- Schlemmertopf während 10min in kaltes Wasser stellen (Katharsis?), dann mit 20g Butter ausreiben (da kann man ruhig mit den Händen arbeiten)
- In einer Schüssel 150g Zucker, 1 Teelöffel Zimt, Saft zweier Zitronen und 8 Esslöffel Rum vermengen (wenn kein Rum zu Hand: Wasser)
- 1kg geschälte geviertelte Äpfel in den Schlemmertopf
- 150g Rosinen gleichmässig über die Äpfel verteilen
- Melange darüber giessen (alternativ kann man Äpfel und Rosinen direkt in die Melange kippen; dürfte ein Riesenspass sein)
- Noch einen Esslöffel Honig über den Äpfeln verteilen
- Ofen auf 250 Grad einstellen, Schlemmertopf reinschieben
- 45 Minuten warten
- Fertig. Ein Hochgenuss.
The Curious Case of Benjamin Button
Wednesday, February 11th, 2009Lebensweisheit von Captain Mike:
You can be as mad as a mad dog at the way things went. You can swear and curse the fates, but when it comes to the end, you have to let go.
Slice and Dice PDF
Tuesday, February 10th, 2009Zum Beispiel: Seiten 5-8 eines PDF files extrahieren:
$ pdftops before.pdf - | psselect -p5-8 | ps2pdf - after.pdf
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Der kleine Bruder
Friday, February 6th, 2009Ein weiteres Buch, das ich diese Woche gelesen habe. Der dritte Teil (chronologisch der zweite) von Sven Regeners Lehmann-Trilogie. Frank geht nach Berlin, um bei seinem Bruder unterzukommen, den er aber nicht findet und den gesamten Roman hindurch sucht.
Wie immer unglaublich unterhaltsam zu lesen, grandios-sinnlose Dialoge, einfach herrlich, aber im Gegensatz zu den beiden anderen Romanen ist die Handlung doch unverkennbar dünn. Der Leser wird einzig von Regeners mitreissender Erzählweise getragen, auf Wolken zwar, aber trotzdem. Der Roman erinnert an einen dieser für das breite Publikum designten amerikanischen Weine: süffig, aber es bleibt nicht viel zurück.
Ich habe mich trotzem köstlich amüsiert.
Der Baader-Meinhof-Komplex
Friday, February 6th, 2009Ich habe diese Woche wieder mal ein dickes Buch gelesen: Der Baader-Meinhof-Komplex von Stefan Augs. Ein monumentales Werk über die Geschichte der RAF: vom Protest zum Widerstand bis hin zum Untergrundkampf. Ein erschütterndes Zeitdokument über Empörung, Wut, Ohnmacht, Kampf, Unmoral; über junge Menschen, die sich in ihrem eigenen ideologischen Labyrinth verrannt haben und “dem System” solche dumpfen Phrasen entgegenschleuderten:
Entweder Schwein oder Mensch
Entweder überleben um jeden Preis
oder Kampf bis zum Tod
Entweder Problem oder Lösung
Dazwischen gibt es nichts.
Wer so was schreibt, steckt tief tief drin in der Scheisse.
Ein Vergleich des Philosophen Alfred Schmidt bringt die Situation der Untergrundkämpfer auf den Punkt (S. 176):
Die stehen nun da mit ihrer Revolution, und die anderen gehen zur Tagesordnung über. Das ist so, als wenn beim Fussball ein Tor fällt, und 20000 Menschen schreien “Tor”, und dann ist da einer, der schreit zwei Minuten länger als die anderen. Dann drehen sich alle um und denken: “Was ist das denn für einer.”
Ich empfehle allen, dieses Buch zu lesen, weil wir alle mal jung und kühn und ungestüm waren und Mauern niederreissen wollten. Natürlich ist die Gesellschaft nicht perfekt, in der wir leben. Und natürlich muss man für seine Überzeugungen einstehen und sich empören dürfen, wenn Unrecht um sich greift. Doch dürfen gewisse Grenzen nicht überschritten werden. Es muss stets darum gehen, Brücken zu bauen und nicht Brücken einzureissen.
Denn dazwischen gibt es nicht nichts, sondern eine ganze Menge.
Die Pioneer 10 Plakette
Friday, February 6th, 2009An den Pioneer 10/11-Sonden wurde folgende Plakette angebracht:
Erläuterung der NASA:
The Pioneer 10 spacecraft, destined to be the first man-made object to escape our solar system, carries this plaque. It is designed to show scientifically educated inhabitants of some other star system-who might intercept it millions of years from now-when Pioneer was launched, from where, and by what kind of beings. The design is engraved into a gold-anodized aluminum plate, 152 by 229 millimeters (6 by 9 inches), attached to the spacecraft’s antenna support struts in a position to help shield it from erosion by interstellar dust.
Tja, man weiss nie, wem man ausserhalb unseres Solarsystems begegnet. Irgendwie abgefahren.


