Archive for January, 2009

Chili con carne

Tuesday, January 27th, 2009

Die Guerilla-Variante. Mengenangaben sind mit Vorsicht zu geniessen.

  1. 1 Zwiebel zerstückeln, in einem Topf anbraten, bis die Zwiebelmasse glasig schimmert
  2. 400g Hackfleisch (gemischt, Schwein und Rind) dazugeben, anbraten
  3. 1 Dose Kidney-Bohnen (ca. 300g), 1 Dose geschälte gehackte Tomaten (ca. 400g), 2dl Wasser dazugeben
  4. Würzen (Salz, Paprika, Chili)
  5. 1 Maggi “Chili con carne” Mischung (oder ein vergleichbares Produkt) beifügen
  6. 40-60min kochen lassen (bis die Bohnen durchgegart sind)
  7. Fertig

Ich und mein Läuferknie

Tuesday, January 27th, 2009

Es begann irgendwann im Dezember. Ich ging Joggen im Walde und gegen Ende des Ausflugs nahm ich einen diffusen Schmerz in meinem rechten Bein wahr. Dem schenkte ich zunächst keine Bedeutung, bis ich eine Woche später bei einem ähnlichen Ausflug eines starken Schmerzes im rechten Knie gewahr wurde, der sich förmlich die Oberschenkelmuskulatur hochfrass. Nachdem ich drei Tage nicht richtig gehen konnte, wartete ich zwei Wochen ab, um bei einem erneuten Versuch dieselben Schmerzen zu empfinden. Ich habe die Situation Thom geschildert. Er meinte nur: kenne ich, klarer Fall, ein Läuferknie. Freundschaftliche Einschätzung schön und gut, aber ich sehnte mich nach fachmännischer Hilfe, und so tat ich, was ich immer tue in solchen Situationen: auf zum City Notfall. Der zuständige Arzt fertigte Röntgenaufnahmen an, wirkte ein wenig ratlos, erzählte was von Aussenband und Reizung und Meniskus und MRI, vielleicht. Jedenfalls kein Läuferknie. Die Alarmglocken in meinem Kopf begannen schrill zu scheppern. Meniskus. Natürlich ganz schlecht, also in der Angst zwei Wochen lang Salbe eingestrichen und gehofft, dass sich der Schmerz für immer verflüchtigen möge. Tat er aber nicht. Also nochmals zum City Notfall, anderer Arzt, der mir sagt: Läuferknie. Zwei Ärzte, zwei Meinungen, sage ich, was nun. Er empfiehlt mir einen Sportmediziner, Dr. German Clénin, Sportmedizinisches Zentrum Bern-Ittigen, da wurden schon Olympiasieger behandelt und ein Bild von Roger Federer hängt im Eingangsbereich der Praxis. So was schafft Vertrauen. Dr. Clénin fackelt nicht lange und legt sich fest: Läuferknie, bedingt durch verkürzte Muskulatur und ungenügendes Stretching. Hilft nichts, jetzt muss die Physiotherapie-Maschinerie angeschmissen werden. In nicht allzu ferner Zukunft wird der Bewegungsapparat wieder in Ordnung sein, und dann steht dem GP von Bern nichts mehr im Wege. Allerdings werde ich kleinere Brötchen backen müssen. Mit einer ähnlichen Leistungsexplosion wie letztes Jahr ist nicht zu rechnen. Als Erfolg wäre schon zu werten, wenn ich schmerzfrei ins Ziel einlaufe. Sélavy.

Ascii-Eule

Saturday, January 24th, 2009


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Album des Jahres 2008

Saturday, January 24th, 2009

aufstiegfallgruppesport

Spät im Jahr 2008 entdeckt, aber als ausgesprochen gut empfunden: Aufstieg und Fall der Gruppe Sport der Band Sport aus Hamburg. Das Album erschien zwar bereits im Jahr 2006, ich habe es aber erst Ende 2008 aufgestöbert, was für meine Beurteilung massgeblich ist. Nochmals: entscheidend ist nicht, wann das Album erschien, sondern, wann ich es entdeckt habe. Und das kann bisweilen Jahre dauern.
Ich liebe Bands aus Hamburg. Vielleicht ist es die Nähe zur Nordsee, die sie Demut, Bescheidenheit und Hellsicht lehrt (was mich daran erinnert, wieder mal nach Hamburg zu reisen, um den Blick über die See schweifen zu lassen und mir einen lange gehegten Traum zu erfüllen: St.Pauli gucken).
Die Gruppe Sport macht schöne unaufgeregte Gitarrenmusik. So muss es sein.
Deshalb: Rauf auf den Thron! Mein Album des Jahres 2008.

In the Cloud (Notiz 2)

Saturday, January 24th, 2009

So, ich habe unterdessen meine gesamte Plattensammlung und viele Dokumente und Bilder in die Cloud überführt. Genauer: dem Amazon Simple Storage Service (S3) anvertraut.
Noch immer weiss ich nicht, wo das hinführt, aber mir gefällt der Gedanke, dass die Daten dort draussen schlummern, im Nebel.

Barack Obama Inauguration Speech

Thursday, January 22nd, 2009

Part 1

Part 2

Schöne Rede. Es bleibt zu hoffen, dass er die Karre aus dem Dreck ziehen kann. Good luck, Barack Obama.

In the Cloud

Monday, January 19th, 2009

Ich habe jetzt auch einen AWS (Amazon Web Services) Account und bin damit in der Wolke angekommen. Ich sage nur: S3, EC2, SQS, CloudFront, SimpleDB. Was das genau bedeutet, darüber kann ich nur spekulieren, aber es ist gut zu wissen, dass man schon da ist, wo alle hin wollen. Quasi als erster in der Zukunft. Noch umgibt mich Nebel, aber vielleicht wird er sich bald mal lichten. Und wenn nicht: auch egal.

ETH-Rangliste

Monday, January 19th, 2009

eth_rangliste

Eine schöne Statistik, dochdoch, und wieder mal ist Solothurn ziemlich weit hinten zu finden. Oje. Das muss an den zahllosen Feiertagen liegen, die uns wenig Schulunterricht und eine glückliche Kindheit beschehrt haben. Aber eben: bei den Statistiken dann immer hinteres Mittelfeld, frage nicht.

Computerwurm

Monday, January 19th, 2009

91191-44
by Corbis

Schmidt und die Menschenrechte

Saturday, January 17th, 2009

Auszug aus der Kolumne Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt im Magazin der Zeitschrift Die Zeit. Es geht um die Frage, ob man sich angesichts von Menschenrechtsverletzungen in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates einmischen darf. Schmidt ist ein vehementer Verfechter der Nicht-Einmischung.


Frage: Die Alternative zur Einmischung beschreibt das widerliche Wort vom “Ausblutenlassen”.

Schmidt: Nein, das ist falsch. Es gibt immer mehrere Möglichkeiten, dazu gehört auch die militärische Intervention. Aber kaum eine besitzt wirklich positive Erfolgsaussichten. Es ist unausweichlich ein Element der conditio humana, dass es Grausamkeit, Verfolgung und Unterdrückung immer wieder gibt.

Frage: Sie sind da so pessimistisch?

Schmidt: Die Menschen werden vielleicht eines Tages einsehen, dass man Gewalt nicht mit Gewalt ausrotten kann.

Hart an der Schmerzgrenze. Mir persönlich steht da immer die Empathie im Weg.