Archive for December, 2008

Device is busy

Tuesday, December 30th, 2008

Schöne Lösung für das lästige Device is busy Problem im Umgang mit gemounteten Linux-Partionen:


# umount /media/usbdisk/
umount: /media/usbdisk: device is busy

Mit lsof (list open files) lässt sich herausfinden, welche Programme welche Files benutzen:


# lsof /media/usbdisk/
COMMAND PID USER FD TYPE DEVICE SIZE NODE NAME
bash 6925 root cwd DIR 8,17 4096 1 /media/usbdisk/
xmms 6979 root cwd DIR 8,17 4096 1 /media/usbdisk/

bash und xmms benutzen das Device. Sie müssen beendet werden, bevor das Unmounten funktioniert.

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Use netstat to See Internet Connections

Tuesday, December 30th, 2008


$ netstat -tpe

-t limits the output to show only TCP connections
-p displays the PID and name of the program making the connection
-e displays extra information, such as the the user name under which each program is running

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Ferien im November: Reims

Tuesday, December 30th, 2008

Quincy Jones hat in einem Interview mal gesagt: Iss in jedem Land, das du besuchst, das Essen der Einheimischen. Höre ihre Musik. Und lerne dreissig Wörter ihrer Sprache.
Anlässlich unseres Urlaubs bei Laures Eltern in Reims (gelegen in der wunderschönen Region Champagne-Ardenne) habe ich den ersten Punkt beherzigt und hemmungslos dem französischen Essen gefrönt: Schnecken, Frösche, Langusten, Meeresschnecken, raffinierte Fleischgerichte, unzählige Käsesorten; alles was die Französische Küche hergibt, habe ich mir einverleibt wie der grosse Ubu Roi. Dazu wurde uns stets vorzüglicher Rotwein gereicht, nicht zu vergessen den Champagner der Manufaktur M. Hostomme. Herrlich, was willst du mehr, wir haben das kulinarische Paradies gesehen in dieser Woche. Obwohl man sagen muss: Laure war wenig begeistert von alledem, sie verweigerte sich all den Spezialitäten, sprach gar von Barbarei, aber ich musste sagen: à la bonne heure, dem kann ich nicht zustimmen.
Wir haben nicht viel getan in dieser Woche: schlafen, essen, ein wenig spazieren gehen, lesen, kurzer Ausflug nach Paris, Louvre und Neffen besuchen.
Nach zwei Tagen haben wir den Zustand völliger Entspannung erreicht. Und ein weiteres Mal wurde klar: Sarkozy hin oder her, die Franzosen wissen zu leben.

p.s. Seit dem gestrigen Tag bin ich stolzer Besitzer eines kleinen aber feinen Büchleins mit französischen Gerichten. Ich sage nur: rôti de porc aux abricots ahoi!

Schwäbischer Rahmkuchen

Tuesday, December 30th, 2008

Von Oma Riexinger an Anette an mich weiter gereicht (wofür ich dankbar bin).

Zuerst der Teig:

  • 300g Mehl
  • 1/2 Würfel Hefe (bisschen weniger)
  • 1dl Milch
  • 1 Prise Salz

Mehlvulkan in Schüssel, lauwarme Milch in den Krater, Hefe darin auflösen. Einen Knetteig herstellen, der sich gut von Hand und Schüssel löst. Bei Bedarf mehr Milch hinzufügen.
Teig in den Backofen stellen, 60Grad, 1h warten, bis er sein Volumen verdoppelt hat.

Dann die Rahmkuchenmasse:

  • 2 Becher Schlagsahne (Migros: Halbrahm; 1 Becher auch ok)
  • 2 Becher Schmand (Migros: Saure Sahne; 1 Becher auch ok)
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Mehl
  • 1 Zwiebel

Zwiebel klein schneiden, alles vermengen und auf den ausgewallten Teig geben.
Backen (Butter und Mehl auf Blech, 200Grad, 25-30min).
Ein Mal ausprobiert, hat geklappt, Boden war zunächst ein wenig hart, schmeckte am nächsten Tag traumhaft.

Gurten 2008

Tuesday, December 30th, 2008

Mit lediglich 6-monatiger Verspätung hier der Erfahrungsbericht vom Gurtenfestival 2008.

Ich habe mich auch dieses Jahr auf den Gurten begeben, um dem zeitgenössischen Musikschaffen zu huldigen. Bei meiner Premiere vor einem Jahr konnte man das ganze Wochenende getrost in die Tonne treten: unablässig regnete es und die einzige Band, die ich tatsächlich hören wollte (die britische Kapelle Razorlight) konnte aufgrund der garstigen Wetterverhältnisse nicht anreisen.
Nach dem letztjährigen Desaster waren die Erwartungen für dieses Jahr bescheiden und ich habe lediglich einen 1-Tages-Pass für den Donnerstag gekauft, denn da spielten zwei vortreffliche Formationen (wie man nicht müde wurde, mir einzuflüstern): Kaiser Chiefs und The Chemical Brothers. Von ersterer habe ich eine Platte zu Hause, von den Chemiebrüdern wurde mir gar Wundersames berichtet, dass ich dachte: warum auch nicht. Und Donnerstag ist das Terrain noch begehbar, auch wenns regnet.
Also inmitten der bereits erschreckend besoffenen Jugendlichen rauf auf den Berg, raus aus der Bahn, und da steht auch schon Herr Reufer vor mir, mit seiner Kamera die ausgelassene Stimmung in digitale Bilder packend. Verabredung zum Bier, später, dann rauf aufs Festivalgelände, Überblick verschaffen, Banane kaufen am Gemüsestand. Jetzt musst du wissen: beim Gurtenfestival gibt es drei Bühnen: Hauptbühne, Zeltbühne, Waldbühne. Ich oszilliere für gewöhnlich zwischen Haupt- und Zeltbühne, Waldbühne eher Nebenschauplatz. Nun Bewegung auf der Hauptbühne, Hannes Hug erscheint, erzählt ein bisschen was, Abgang Hug, Auftritt Kaiser Chiefs. Der Frontman scheint nicht besonders motiviert und macht keinen Hehl daraus, dass er mit der Gesangsleistung des Publikums unzufrieden ist. Früh schon ziehen die Kaiser Chiefs ihre Trumpfkarte aus dem Ärmel: Ruby. Begeisterung allerorten, Mitgegröle, Mitgehüpfe, doch bereits beim nächsten Titel wieder Totenstille vor der Bühne, weil Song gänzlich unbekannt. Ich nun raus aus dem Gedränge, Rückzug zur Milchtheke, Getränk kaufen und von weiter hinten nach vorne glotzen. Zwischenzeitlich schien sich der Frontman am Bein verletzt zu haben, er humpelte verdächtig. Wahrscheinlich ist er bei seinem kleinen Ausflug auf ein Stahlgerüst unweit der Bühne auf die Schnauze gefallen. Nach 90 Minuten ist der Zauber vorbei. Obwohl es nicht so recht geklappt hat mit dem Konzert, so war ich doch überrascht, wie viele grandiose Lieder die Kaiser Chiefs in den letzten Jahren geschrieben haben.
Dann beginnt es zu regnen. Wenig überraschend, ein Blick auf den wolkenverhangenen Himmel lässt nichts Gutes erahnen. Was mich dann doch überrascht ist die Intensität des Niederschlags: sintflutartig. Tut der lockeren Stimmung natürlich keinen Abbruch, Besoffene kennen keinen Schmerz und keine Hemmung. Ich spanne meinen Schirm auf und mache mich auf den Weg zur Zeltbühne, als mich ein SMS von Reufer erreicht: Bier an der Bierhübeli-Bar, jetzt! Also zurück zur Bar, natürlich kein Platz, weil durchnässte dampfende Körper sich unter dem Zelt drängen. Irgendwann sichte ich Reufer, bisschen quatschen, Unmut über den Regen zum Ausdruck bringen, Bier trinken. Dann muss er auch schon weiter, natürlich, Bilder schiessen.
Ich schlendere ganz entspannt zur Zeltbühne hoch, dort musiziert eine mir unbekannte Band, alles ganz besinnlich, gefällt mir gut.
Langsam wird es Zeit für The Chemical Brothers. Ich bin kein grosser Verfechter von elektronischer Musik, aber was die beiden Briten an diesem Abend hoch über Bern abliefern, ist schon aller Ehren wert. Gigantisches multimediales Spektakel mit Audio, Video und Laserkanone, eine fulminante Reizüberflutungswelle bricht über mir zusammen, noch nie gesehen so was. Gegen Ende des Konzerts wurde mir kalt und ich ging nach Hause.
Fazit: wunderbares Festival, grossartige Bands, schlechtes Wetter, aber offenbar muss das so sein. Jedenfalls werde ich nächstes Jahr wieder da oben stehen, neben der Milchtheke, mit einem Vanille Shake in der Hand.

Zum Abschluss die letzten Zeilen eines Kaiser Chief Songs, den ich auf dem Gurten zum ersten Mal gehört habe:

We are the angry mob,
We read the papers every day,
We like who we like, we hate who we hate,
But we’re also easily swayed.

We are the angry mob.

Ch. Herzig und Th. Reufer gewidmet

Ascii-Tux

Saturday, December 27th, 2008


 .~.
 /V\  Debian Linux (www.debian.org)
/(_)\ Das universelle Betriebssystem

Künstler, die ich mag

Saturday, December 27th, 2008
  • Jean-Michel BASQUIAT
  • Friedensreich HUNDERTWASSER
  • Jean TINGUELY
  • Robert RAUSCHENBERG

Um nur einige zu nennen.
Und Dinge wie diese (Rube-Goldberg-Maschine von Fischli/Weiss):

Now form a band

Sunday, December 21st, 2008
Now form a band

Ha ha ha

Bier zum Jahresabschluss

Friday, December 19th, 2008

Zwei Leser dieses Blogs haben sich beschwert, dass in letzter Zeit zu wenig Einträge publiziert wurden. Sie haben vollkommen recht. Muss besser werden. Einblicke in mein Leben. Heute beispielsweise kleine aber feine Jahresabschlussfeier in der KEYMILE (R&D only). Ich habe nicht weniger als vier verschiedene Tramdepot-Biersorten getrunken: Weizen-, Helles, Märzen- und Weihnachtsbier.
Ein bisschen brummt noch der Schädel, aber ansonsten ganz grosse Klasse.

Wordpress 2.7

Tuesday, December 16th, 2008

Wordpress wieder mal auf den neuesten Stand gebracht. Sieht ganz nett aus. Eine Menge neuer Features und vor allem: der Updating-Quatsch soll endlich erleichert (= automatisiert) werden. Allerdings wurden durch den Update die Umlaute geschreddert; konnte ich auf die Schnelle nur mit einem Zaubertrick im Config-File beheben. Irgendwann vielleicht mal überprüfen, ob es bessere Alternativen gibt.