Ein schönes Zitat die Ausbildung junger Menschen betreffend:
Es geht nicht darum, Fässer zu füllen, sondern Fackeln anzuzünden.
Archive for November, 2008
Fackeln anzünden
Tuesday, November 25th, 2008BSC YB – FCL
Sunday, November 16th, 2008Wieder mal im Wankdorf, um dem Gipfeltreffen zwischen YB und dem Tabellenletzten aus Luzern beizuwohnen. Ich war mit meinem Cousin da, der eine Dauerkarte besitzt und dessen Kollege mir seine Karte überliess, quasi Gratisvergnügen. Also fand ich mich als Silvio B. im Stade de Suisse wieder, oben rechts mit bester Sicht auf das Spielfeld. Ich liebe die kalten Herbstsonntage im Stade de Suisse, die melancholische unaufgeregte YB-Stimmung, das Kopfschütteln, das Händeverwerfen, die existenzialistische Kraft dieses Ereignisses.
Nun, es war eine überaus einseitige Angelegenheit. YB erzielte vor der Pause zwei und nach der Pause weitere vier Treffer, Luzern gelang lediglich ein kümmerliches Törchen. Aber durchaus unterhaltsam. Zum Schluss hin erhoben wir uns von unseren Plätzen, ich genehmigte mir eine Original YB-Wurst, die überraschend gut schmeckte. Dann hin zu den alkoholisierten grölenden Fans, Freunde der derben Sprüche, eintauchen in das Meer der dampfenden Leiber. Irgendwann fand der Spass ein Ende, 6:1, was willst du mehr. Da gehe ich wieder mal hin.
Jedermann
Saturday, November 15th, 2008Dieses Buch von Philip Roth lag schon lange bei mir rum und so habe ich es denn gelesen. Die Geschichte eines alten Mannes, die Beschreibung seines Zerfalls, eine Auflistung seiner Spitalautenthalte, seiner Ehen, seiner Affären, alles ziemlich langweilig und blutleer. Ich habe schon gute Bücher von Roth gelesen, dieses gehört nicht dazu. Zum Glück war es nach 170 Seiten vorbei. Viel länger hätte ich nicht durchgehalten.
Warren, der alte Fuchs
Wednesday, November 12th, 2008Warren Buffett kennt sich aus mit Geld. Der momentan reichste Mann der Welt hat mal gesagt: Sei gierig, wenn die anderen Angst haben. Sei ängstlich, wenn die anderen gierig sind. Klingt plausibel. Dies soll mein neuer Investment-Grundsatz sein. Deshalb ist es an der Zeit, mein unter grossen Entbehrungen zusammengespartes Geld in die Mühlen des Marktes zu werfen, auf dass nichts mehr davon übrig bleibt. Ernsthaft: wäre ich mutiger, würde ich jetzt investieren. Darüber muss ich in einer ruhigen Minute mal nachdenken.