Archive for February, 2008

Tippspiel-Tiefpunkt

Thursday, February 28th, 2008

Mal wieder was aus der Kategorie: prinzipiell belanglos, aber: Ich habe letzte Woche beim KEYMILE Bundesliga-Tippspiel mickrige 4 Punkte erzielt. Lediglich der Spieler Duc war noch schlechter als ich (2 Punkte), allerdings bewegt sich dieser im vorderen Drittel der Rangliste, während ich nun doch wieder in den hinteren Bereich abgerutscht bin, nachdem es zwischenzeitlich gar nicht schlecht aussah. Die ersten fünf Runden kannst du vergessen, Rang 22 (von 23 Mitwirkenden), aber dann: Woche um Woche konstant über 10 Punkte, rauf bis Platz 11. Das war kurz vor der Winterpause. Seit Beginn der Rückrunde missratene Einschätzungen so weit das Auge reicht, ich irrlichtere bedenklich und kriege keinen Fuss mehr auf den Boden. Siehst du: kaum wird man ein wenig grössenwahnsinnig, schon kriegt man auf die Fresse. Den Gesamtsieg habe ich mir abgeschminkt, aber ich muss raus da aus dem Keller.

Honig-Schinken-Pasta

Friday, February 22nd, 2008

Eine kleine Leckerei, 5 Zutaten:

  • 2 Zwiebeln
  • 4 Tomaten
  • 200g Rohschinken
  • 500g Tagliatelle
  • 2 EL Honig

Zubereitung:

  1. Oel in die Pfanne
  2. Zwiebeln schneiden, anbraten lassen
  3. Tomaten schneiden, rein damit
  4. Salzen, im eigenen Saft schmoren lassen, 10min
  5. Schinken in Streifen schneiden und zusammen mit dem Honig beifügen
  6. Parallel dazu: Tagiatelle zubereiten
  7. Tagliatelle mit der Sauce vermengen, die raffinierte Geschmackskomposition entfalten lassen, servieren

Dreckfresser

Wednesday, February 20th, 2008

Sarah hat mal erwähnt, dass ein Kind in den ersten 5 Lebensjahren durchschnittlich 5kg Dreck isst. Faszinierend.
Sarah hat die Moustache-Wette eindeutig verloren (siehe Post vom Juli 2007).

Tech Talk

Wednesday, February 20th, 2008

Bevor es zu Ende geht, darf folgendes nicht unerwähnt bleiben: ich bilde mich von Anfang Oktober 2007 bis Ende März 2008 an der Berner Fachhochschule (Abteilung: Technik und Informatik) weiter. Embedded Linux das Thema, ziemlich interessant, wenn wir uns auch bisweilen in Nichtigkeiten verlieren.
Jetzt musst du wissen, dass ich früher, kurz nachdem ich dem Kindergarten entstiegen bin, häufig in Burgdorf meine Nachmittage verbracht habe, um mein akutes Asthma von einer Koryphäe der homöopatischen Heilkunst behandeln zu lassen. Gelegentlich gingen ich und meine Mutter bei diesen Gelegenheiten ins Coop Restaurant essen, oben unter dem Dach, und da waren sie alle, die Tech-Studenten, die sich über Dinge unterhielten, die ich nicht verstand. Von Computern, Signalen, Kurven und Fourier-Transformationen war die Rede und nichts von alledem machte Sinn in meinen jugendlichen Ohren. An einem dieser Nachmittage, tief in den Sessel im Wartezimmer gesunken, muss es gewesen sein, als ich beschloss, Ingenieur zu werden. Den Dingen auf den Grund zu gehen, hinter die Kulissen zu blicken. Es hat mich dann nicht ans Tech, sondern an die ETH verschlagen, aber das Leben, es nimmt mitunter eigenartige Wendungen, und so habe ich es doch noch ans Tech geschafft.

Amnesie

Wednesday, February 20th, 2008

Gestern habe ich zu meiner grossen Überraschung kurzzeitig einen der drei Gegner der Schweiz an der EM 2008 vergessen. Portugal, Tschechien und wer war da noch? Dann aber: natürlich, die Türkei. Das kann ja heiter werden.

Sinn des L.

Wednesday, February 20th, 2008

“Wenn man Menschen am Ende des Lebens begleitet hat, dann sagt keiner: Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen.”
Eckhard von Hirschhausen bei Aeschbacher am 1.11.2007

Wichtige Erkenntnis, merkt euch das.

Film des Jahres 2008

Saturday, February 16th, 2008

Ist erst Februar, aber was besseres wird dieses Jahr garantiert nicht mehr kommen:
Into the Wild
Die Lebensgeschichte des Abenteurers und Idealisten Christopher Johnson McCandless, der zwei Jahre durch die Vereinigen Staaten trampte und schliesslich in der Wildnis Alaskas verstarb.
Ein unglaublicher Mensch. Ich habe den Film vor zwei Stunden gesehen und es denkt immer noch in meinem Kopf.
Das ist er:
Christopher McCandless

Album des Jahres 2007

Saturday, February 16th, 2008

Neon Bible
Arcade Fire
Keine Frage, wer was anderes behauptet, dem sei versichert: du irrst.
Zum Vorgängermodell Funeral habe ich nie einen Zugang gefunden, und doch habe ich mich entschlossen, Neon Bible zu kaufen, nachdem ich den Song Intervention im Radio gehört habe. Fantastische Kompositionen, Gesang, Gitarre, Orgel, alles da, eine Ohrenweide. Wenn du ein wenig Geld hast und gute Musik hören willst, rein in den Plattenladen und rausspazieren mit dieser Scheibe in der Tasche. Und nicht illegal runterladen, kaufen das Zeug, sonst geht ihnen das Geld aus und sie können nicht mehr solch herrliche Musik erschaffen.