5.4km in 21min47secs.
Das macht laut Google 4.03395062min pro Kilometer.
Aufgepasst, in anbetracht der Tatsache, dass ich am Anfang all die Walker und Jungendlichen überholen musste, bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Ein schöner Lauf im Nachbardorf meiner Kindheit, da werde ich nächstes Jahr wieder mitmachen. Und schneller sein.
Archive for June, 2007
Derendinger Abendlauf
Friday, June 29th, 2007АЭРОСТАТ
Sunday, June 24th, 2007Da hat Thom wieder mal was tolles ausgegraben:
feed://aerostat.rpod.ru/rss.xml
Russischer Podcast, Tanzmusik, präsentiert und kommentiert von Boris Grebentshikov. Thom empfiehlt No. 17, 21 und 22, dann 1, 12, 30.
Eignet sich bestens zu kopflastiger Arbeit, weil man nur die Musik hört und nicht versteht, was Boris sagt. Würde mich aber interessieren, wovon er zu berichten weiss.
Erlangen
Monday, June 18th, 2007Dieses Wochenende mit Sebe nach Erlangen gebrettert, um Kollega Flösser zu besuchen. Chronologische Aufarbeitung der Ereignisse:
Freitag
Abfahrt gegen Mittag – starker Regen, Stau allerorts – kleinen Ausflug ins bayrische Hinterland unternommen, aufgrund schlechter Beschilderung der Autobahn – Ankunft in Erlangen um 21:00 (!) – hemmungslos-freudige Begrüssung durch Flösser – Krempel in die Wohnung packen – den Chinesen bestellen und Ente essen (fan-tas-tisch) – Bomberman spielen (Flösser besiegt uns alle einhändig) – DVD gucken Melinda&Melinda – ich nach kurzer Zeit weggedämmert und eingeschlafen – die Jungs wecken mich, dann offizielle Nachtruhe.
Samstag
Aufstehen – Grundnahrungsmittel kaufen – frühstücken – Zwickl Bier kaufen – DVD gucken Dr. Strangelove und Zwickl Bier trinken (ich nur ein einziges, aber schmeckt gut), Älpler Makkaroni zubereiten und essen (grosser Fehler, wie sich Stunden später zeigen sollte) – E-Werk, Ska-Konzert, Tramper Louis, wenig Leute aber gute Stimmung – Älpler Makkaroni stossen gehörig auf, wir denken weil Bier+Chips+Dip+Sahne – durchschwitzt nach Hause, T-Shirt wechseln – Hörsaal, abgetanzt bis 04:00, am Schluss völlig verausgabt bei Killing in the Name of – nach Hause – zum wiederholten Male Bomberman spielen – schlafen um 05:30.
Sonntag
Aufstehen kurz vor 12 – Weisswürste essen mit Brezeln und Weissbier – Fussball spielen gehen (10:7 Niederlage noch 0:5 Führung) – Rückfahrt (Wetter gut, Strassen leer, Allianz-Arena aus der Ferne gesehen) – 24:00 Ankunft in Bern – schlafen gehen, totmüde.
Wolf Haas lesen
Wednesday, June 13th, 2007Es ist einige Monate her, seit mein Mitbewohner Strub mit einem schelmischen Lächeln und einem schmalen Büchlein in der Hand in mein Zimmer trat. Wolf Haas, sagte er, ein guter Autor. Du musst dieses Buch lesen. Unbedingt. Und also las ich das Buch wie mir gehiessen. Es dauert einige Seiten, bis man sich an Haas’ eigenartige elliptische Sätze gewöhnt hat, aber dann: Riesenspass. Auf Der Knochenmann folgte Auferstehung der Toten und darauf Das ewige Leben. Es sind Kriminalromane mit aussergewöhnlich dürftigem Plot, aber von umwerfender sprachlicher Schönheit (auf eine sehr spezielle Art). Es sind die Ellipsen, mein lieben Freunde, die Ellipsen.
Man sieht dem Brenner einfach gerne zu, wenn er sich durch sein Leben wurstelt, durch die Gänge schleicht, Leute befragt, beobachtet, beschreibt, seine latenten Kopfschmerzen bekämpft.
Credits an Strub für den Tipp. Sobald er Silentium! aus der Hand gelegt hat, bin ich am Zuge, frage nicht.
Museumsbesuch
Wednesday, June 13th, 2007Sarko besoffen
Wednesday, June 13th, 2007Das macht den selbst ernannten Sittenwächter und Anti-Alkoholiker beinahe wieder sympathisch:
Vive la France!
Kochphilosophie
Tuesday, June 12th, 2007Ich bin wie aus den bisherigen Rezepten unschwer zu erkennen ist vehementer Verfechter der einfachen Küche. Zu teure Zutaten werden durch ähnlich Schmeckendes ersetzt, zu aufwändige Zubereitungsarten werden nach bedarf abgekürzt oder vereinfacht. Klingt barbarisch, ist aber eine Kunst, die darin besteht, lediglich das Unwesentliche wegzulassen und das Wesentliche zu bewahren. Vielleicht werde ich irgendwann, wenn die Muse mich küsst, diesem Konzept des Quick’n'Dirty Cooking abschwören und es mit gepflegtem Kochen versuchen. Zur Zeit scheint es mir aber eine sinnvolle Betätigung zu sein. Es lebe der Makel.
Wichtiger Indikator:
Mathematische Ausdrücke
Tuesday, June 12th, 2007Das Problem: Mathematische Ausdrücke in einen Wordpress-Post einfügen.
Ein einfacher Weg:
<img src="http://www.forkosh.dreamhost.com/mimetex.cgi? c=\sqrt{a^2+b^2}">
Dies führt zu folgendem lieblichen Ergebnis:
Unser aller Dank gebührt John Forkosh, der Autor von mimeTeX, der uns sein Werk auf seinem Server zur Verfügung stellt.
Keksdings
Monday, June 4th, 2007Gericht ohne Namen. Fest steht:
- Es ist ein Dessert.
- Es schmeckt besser als es aussieht. Bei keinem anderen mir bekannten Rezept ist das Gefälle zwischen Aussehen und Geschmack derart gross.
- Es ist unfassbar einfach herzustellen.
Zutaten:
- 200g Rahm (=Sahne)
- 200g gezuckerte Kondensmilch
- 1 Tasse Espresso oder Kaffee
- 20 Stück Butterkekse (Referenzmodell: Petit Beurre)
Zubereitung:
- Rahm steif schlagen
- Kekse zerdrücken und rein
- Kondensmilch rein
- Kaffee rein
- Vermengen und für 2h in den Kühlschrank damit
Keine Angst, es sieht scheusslich aus, schmeckt aber himmlisch. Mein Verdacht: der Körper schüttet grosse Mengen an Glückshormonen aus, um Danke zu sagen dafür, dass es nicht so schmeckt, wie es aussieht. Das müsste mal wissenschaftlich untersucht werden.
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Abwerbeversuch
Sunday, June 3rd, 2007Ein Microsoft-Rekrutierer hatte vor einiger Zeit die bestechende Idee, Eric S. Raymond, seines Zeichens Open Source Enthusiast, für die Softwareschmiede aus Redmond abzuwerben:
Eric,
I am a member of the Microsoft Central Sourcing Team. Microsoft is seeking world class engineers to help create products that help people and businesses throughout the world realize their full potential.
Your name and contact info was brought to my attention as someone who could potentially be a contributor at Microsoft. I would love an opportunity to speak with you in detail about your interest in a career at Microsoft, along with your experience, background and qualifications. I would be happy to answer any questions that you may have and can also provide you with any information I have available in regard to the position s and work life at Microsoft.
Please take a moment to visit My Calendar
Additionally, if you are aware of any current or previous colleagues who might also be interested in opportunities at Microsoft, I would be happy to speak with them as well. Referrals are always welcome, and are greatly appreciated.
Thank you in advance and I look forward to an opportunity to speak to you in the near future
Best regards,
Mike
Es folgt Erics Antwort (köstlich):
I’d thank you for your offer of employment at Microsoft, except that it indicates that either you or your research team (or both) couldn’t get a clue if it were pounded into you with baseball bats. What were you going to do with the rest of your afternoon, offer jobs to Richard Stallman and Linus Torvalds? Or were you going to stick to something easier, like talking Pope Benedict into presiding at a Satanist orgy?
If you had bothered to do five seconds of background checking, you might have discovered that I am the guy who responded to Craig Mundie’s “Who are you?” with “I’m your worst nightmare”, and that I’ve in fact been something pretty close to your company’s worst nightmare since about 1997. You’ve maybe heard about this “open source” thing? You get one guess who wrote most of the theory and propaganda for it and talked IBM and Wall Street and the Fortune 500 into buying in. But don’t think I’m trying to destroy your company. Oh, no; I’d be just as determined to do in any other proprietary-software monopoly, and the community I helped found is well on its way to accomplishing that goal.
On the day *I* go to work for Microsoft, faint oinking sounds will be heard from far overhead, the moon will not merely turn blue but develop polkadots, and hell will freeze over so solid the brimstone will go superconductive.
But I must thank you for dropping a good joke on my afternoon. On that hopefully not too far distant day that I piss on Microsoft’s grave, I sincerely hope none of it will splash on you.
Cordially yours,
Eric S. Raymond
