Archive for the ‘Cartoons’ Category
Das wahre Leben vs. Apps
Friday, July 9th, 2010Britain votes
Thursday, May 6th, 2010Krise
Tuesday, November 24th, 2009Mathematik-Humor
Wednesday, August 19th, 2009Frau, Mann, Fussball
Tuesday, June 23rd, 2009After Work Drink
Friday, February 6th, 2009Now form a band
Sunday, December 21st, 2008Ko Pu by Thom
Saturday, July 12th, 2008Python
Wednesday, July 2nd, 2008In the Beginning was the Command Line
Sunday, May 11th, 2008Weiss der Teufel warum, aber heute Nacht konnte ich nicht gut schlafen, was mir überaus selten widerfährt. Mag sein, dass das Restadrenalin vom gestrigen GP mich im Halbschlaf gefangen hielt. Also wälzte ich mich einige Stunden im Bett, bevor ich um 4:30 aufstand und einen Essay von Neil Stephenson (Snow Crash, Cryptonomicon) zu lesen begann, der sich mit den Betriebssystemen Windows, MacOS, Linux und BeOS auseinander setzt. Der Artikel ist, obwohl schon einige Jahre alt, immer noch sehr unterhaltsam.
Stephenson macht keinen Hehl daraus, dass er auf Linux steht (er wendete sich von MacOS ab, nachdem ein grosses File, an dem er wochenlang gearbeitet hatte, plötzlich spurlos verschwunden ist und trotz professioneller Hilfe unauffindbar blieb; verschluckt vom Betriebsystem).
Linux/Unix ist die beste aller Welten, natürlich, leider begegnet ihr die breite Öffentlichkeit noch immer mit einer schwer zu erklärenden Zurückhaltung oder gar Furcht (die Zeiten der nicht funktionierenden Drucker ist definitiv vorbei). Doch wer hinter die Kulissen der Computertechnik blicken will, der wird an Linux nicht vorbeikommen. Die alten Haudegen (mit den Bärten und den zufriedenen Gesichtsausdrücken) wissen, dass sie auf das richtige Pferdchen gesetzt haben, wie folgender Dilbert-Cartoon beweist:

Linux schenkt uns eine Welt des Wissens, quelloffen, ein wahres Paradies, man kann den Source Code lesen, studieren, verbessern, darüber brüten, sich von der Eleganz, Schlichtheit und Mächtigkeit des Systems betören lassen, einfach da sitzen und denken: Wow! Und das alles, es kostet nichts, lediglich die Zeit, die man investiert.
Stephenson hat es in eingängigere Worte gefasst, als ich dies zu tun vermag:
After this kind of thing has happened several times, the hacker understands why Unix is the way it is, and agrees that it wouldn’t be the same any other way. It is this sort of acculturation that gives Unix hackers their confidence in the system, and the attitude of calm, unshakable, annoying superiority captured in the Dilbert cartoon. Windows 95 and MacOS are products, contrived by engineers in the service of specific companies. Unix, by contrast, is not so much a product as it is a painstakingly compiled oral history of the hacker subculture.








