Archive for the ‘Randnotizen’ Category

Twitter Sidebar

Sunday, September 5th, 2010

Es wird einigen aufgefallen sein: ich habe ein Wordpress-Twitter-Plugin installiert (siehe Sidebar rechts), das dafür sorgt, dass meine Tweets auf diesen Blog abgebildet werden. Die Idee: kleine Happen in Twitter, grosse Happen in den Blog, aber alles auf einen Blick sichtbar, grosses wie kleines.
Zudem wird Twitter als Frühwarnsystem verwendet. Wenn beispielsweise in einem Tweet ein Museumsbesuch erwähnt wird, darf damit gerechnet werden, dass irgendwann ein ausführlicher Bericht zu diesem Thema folgen wird. Vielleicht.

Walk on

Sunday, August 29th, 2010

Meine Schwester ist ein grosser Fan der irischen Band U2. Bald kommt Bono und die mit ihm auf der Bühne stehen dürfen (The Edge, Mullen, Clayton) nach Zürich und spielen einige Lieder. Meine Schwester wird gewiss auch dort sein.
Von allen Songs, die U2 aufgenommen haben und die ich kenne, gefällt mir Walk on am besten. Besonders dieser Teil:

All that you fashion
All that you make
All that you build
All that you break
All that you measure
All that you steal
All this you can leave behind

Das Video ist auch ganz gut gemacht. Da sieht man direkt, dass der Bono ein grosser Menschenfreund ist. Ein nettes Wort für jeden und dann immer auch der Hinweis auf Aung San Suu Kyi, die burmesische Oppositionsführerin. Ich glaube, wenn der Bono könnte, würde er die ganze Welt retten. Aber das ist eine schwere Aufgabe. Nun, er tut sein bestes.
Thoms irischer Englisch-Professor hat mal gesagt: Joyce, Beckett, Bono, so ist die Reihenfolge. Recht hat er.

Helmut und Loki

Saturday, August 28th, 2010

Gestern Nacht im Fernsehen gesehen, ein Gespräch zwischen Giovanni di Lorenzo und Helmut Schmidt sowie seiner Frau Loki (beide zirka 90 Jahre alt, kennen sich seit 80 Jahren, 66 Jahre verheiratet, beide munter rauchend).
Das Ende des Gesprächs, Loki legt ihre Hand liebevoll auf Helmuts Knie:

L: Ich möchte lieber, dass wir beide gemeinsam davongehen.
H: Das hast du nicht zu entscheiden. Und ich auch nicht.
L: Und das ist auch gut so.
H: Ja.

Urbanität

Saturday, August 28th, 2010

Thomas Kessler, scharfsinniger Polit-Berater, im Magazin 34/2010:

Urbanität ist definiert durch Bildung, Weltläufigkeit und zivilisiertes Verhalten. Unser Problem ist, dass wir eine halbbatzige Pseudomediterranisierung haben. Man will zwar draussen feiern bis in alle Nacht, benimmt sich aber wie die Rüpel an Grümpelturnieren.

Ich sehe keinen Freiheitsgewinn darin, wenn ein Festbruder mitten inder Stadt an die nächstbeste Haustür uriniert. Es gibt Leute, die immer noch im Jahr 1972 leben und es für eine rebellische Handlung halten, morgens um vier mitten in einem Wohnquartier Bongo zu spielen. Das ist nicht anarchistisch, sondern einfach nur dumm und asozial.

Der Zürcher, der Bündner, die Nonne, die Braut

Tuesday, August 24th, 2010

Ein Witz, der mir irgendwer vor Jahren mittels elektronischer Post zugeschickt hat. Er behandelt ein wohlbekanntes Phänomen, das man den Anti-Zürich-Reflex nennt.

Ein Zürcher, ein Bündner, eine Nonne und eine superscharfe Braut sitzen im Zug.

Der Zug fährt in einen Tunnel. Man hört nur noch eine schallende Ohrfeige und als der Zug den Tunnel verlässt hat der Zürcher einen riesigen roten Handabdruck auf seiner Backe und schaut völlig entgeistert in die Runde.

Was denken jetzt die vier Personen?

Der Zürcher denkt:

“So ein Mist! Wahrscheinlich hat der Bündner die Braut begrapscht und sie dachte ich wär’s gewesen und hat mich deshalb geohrfeigt.”

Die Nonne denkt:

“Aha, der Zürcher wollte einen Akt der Unzucht an der Frau begehen und sie hat sich zur Wehr gesetzt. Recht so!”

Die Frau denkt:

“Hmm, der Zürcher wollte wohl mich betatschen und hat in der Dunkelheit die Nonne erwischt. Tja, selbst schuld.”

Und der Bündner denkt: “Geil!!! Im nögschta Tunnel knall i dem Sauzürcher wieder aini!”

La sieste

Thursday, August 19th, 2010

Wenn in Frankreichs Süden kurz nach dem Mittagessen das Thermometer im Schatten über 30 Grad klettert und du nicht arbeiten musst, dann bietet sich die Möglichkeit einer sieste an. Heute Mittag setzte ich den Fuss wieder mal vor die Tür und die Hitzewelle, die mir entgegenschlug, war derart vernichtend, dass ich mich rasch wieder ins Haus verzog und mir eine sieste gönnte. Es handelt sich dabei um ein Mittagsschläfchen, wobei die Varianten sieste modeste und sieste royale unterschieden werden. Erstere umfasst eine rund 1-stündige Ruhepause, während sich letztere über bis zu drei Stunden erstrecken kann. Ich beschränke mich meistens auf eine sieste modeste, wobei ich vor allem zu Beginn des Urlaubs oft eine sieste royale eingezogen habe, zu angenehm ist die sanfte Wärme und die tiefe Stille im entlegenen Haus, die dich umgibt.

Zwei Legenden begegnen sich in Montreux

Saturday, July 31st, 2010

Ihr erinnert euch gewiss an DJ Stiffy, von dem folgende legendäre Aussage überliefert ist:

Man muss nicht meinen, sagt DJ Stiffy, dass in jedem Jahr ein gutes Lied geschrieben wird auf Erden. Es gab “Highway to hell”. Es gab “The final countdown” von Europe. Es gab “Major Tom” von Peter Schilling, Neue Deutsche Welle. Seither ist eigentlich nicht mehr viel dazugekommen.

Die gesamte Musikgeschichte in fünf Sätzen zusammengefasst. Ein Gigant, ein Vertreter der reinen Lehre.
Eine andere Legende habe ich vor nicht allzu langer Zeit in einem Post über das Gurtenfestival 2010 beschrieben: Pete Doherty, Enfant terrible der Welt und Chef der Band Babyshambles.
Jetzt folgendes Bild in der Zeitung Sonntag: DJ Stiffy meets Pete Doherty.

Die beiden Grössten laufen sich in Montreux zufällig über den Weg. Endlich, ist man versucht zu sagen. Sie scheinen sich auch ganz gut zu verstehen. Pete soll DJ Stiffy Komplimente für seinen Anzug gemacht haben. Ihr seht also: man begegnet sich auf Augenhöhe.

p.s. Die Credits für das Bild gehen an meine Schwester

Noah Kalina: everyday

Sunday, July 25th, 2010

Noah Kalina fertigte während 6 Jahren jeden Tag mit seiner Webcam ein Bild von sich selber an und bastelte daraus ein Video.
Das Ergebnis:

Verdammter Spam oder Zaugg ist zurück

Sunday, July 25th, 2010

Die Anzahl Spam-Kommentare, die sich seit dem letzten Einloggen angehäuft haben, sind ein zuverlässiger Indikator, um abzuschätzen, wie lange man dem Blog fernblieb.
Heute: 333
Ich war lange weg. Jetzt bin ich wieder häufiger da, um zu schreiben und den Müll wegzuräumen.

Propaganda

Sunday, June 6th, 2010

Ohne Worte.

Und hier noch meine absolute Lieblingswerbung: