Archive for the ‘Rezepte’ Category

Spaghettisauce

Tuesday, August 17th, 2010

Klaus hat mir folgendes Rezept verraten, über das er in einer italienischen Universitäts-Mensa gestolpert ist. Es handelt sich um eine simple leckere Pastasauce.
Alles was man dazu braucht ist ein Glas Tomatensauce und ein Glas Pestosauce. Man bereite die Pasta zu (Wasser, Salz rein, Pasta rein, warten bis al dente), dann gebe man die Tomatensauce und die Pestosauce im Verhältnis 4:1 hinzu und vermenge alles. Fertig.

Magenbrot

Saturday, July 25th, 2009

Ich liebe es: Magenbrot. Allsamstäglich eine Packung beim Caramelier gekauft, bis ich begriffen habe, dass man es auch selber herstellen kann.

  1. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Backblech einfetten und mit Backtrennpapier auskleiden.
  2. 500g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 1TL Zimt, 1TL Nelkenpulver in einer grossen Schüssel vermengen
  3. 500g Zucker und 4dl Wasser dazugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten
  4. Teig auf das Blech streichen (ca. 1.5cm dick)
  5. Während ca. 30 Minuten backen, auskühlen lassen und dann in Stücke von 2 x 4 cm schneiden
  6. 250g Kochschokolade, 10g Butter und 2dl Wasser bei mässiger Hitze in einer Pfanne schmelzen, vom Herd nehmen, 450g Puderzucker zufügen und glattrühren
  7. Die Glasur über das Magenbrot giessen, bis alle Stücke gleichmässig bedeckt sind
  8. Auf ein Gitter legen und trocknen lassen
  9. Fertig

Auflauf mit Käsekruste

Sunday, March 8th, 2009
  1. 1 Paket Penne weich kochen, abgiessen, Öl dazugeben
  2. 2 dl Halbrahm, 3 Eier, 120g Reibkäse in Gefäss vermengen, kräftig würzen (Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Kräuter)
  3. Glasform einfetten, Pasta rein
  4. 250g Champignons in Scheiben schneiden, rein in die Form
  5. 1 grosse Dose Thon zerzupfen, rein in die Form
  6. Alles mischen, Sauce drübergiessen
  7. 120g Reibkäse oben draufstreuen
  8. In den Backofen damit, 40 Minuten bei 200 Grad backen
  9. Fertig

Aus: DAS MAGAZIN, Nr. 5 2009.

Äpfel im Schlemmertopf

Saturday, February 14th, 2009
  1. Schlemmertopf während 10min in kaltes Wasser stellen (Katharsis?), dann mit 20g Butter ausreiben (da kann man ruhig mit den Händen arbeiten)
  2. In einer Schüssel 150g Zucker, 1 Teelöffel Zimt, Saft zweier Zitronen und 8 Esslöffel Rum vermengen (wenn kein Rum zu Hand: Wasser)
  3. 1kg geschälte geviertelte Äpfel in den Schlemmertopf
  4. 150g Rosinen gleichmässig über die Äpfel verteilen
  5. Melange darüber giessen (alternativ kann man Äpfel und Rosinen direkt in die Melange kippen; dürfte ein Riesenspass sein)
  6. Noch einen Esslöffel Honig über den Äpfeln verteilen
  7. Ofen auf 250 Grad einstellen, Schlemmertopf reinschieben
  8. 45 Minuten warten
  9. Fertig. Ein Hochgenuss.

Chili con carne

Tuesday, January 27th, 2009

Die Guerilla-Variante. Mengenangaben sind mit Vorsicht zu geniessen.

  1. 1 Zwiebel zerstückeln, in einem Topf anbraten, bis die Zwiebelmasse glasig schimmert
  2. 400g Hackfleisch (gemischt, Schwein und Rind) dazugeben, anbraten
  3. 1 Dose Kidney-Bohnen (ca. 300g), 1 Dose geschälte gehackte Tomaten (ca. 400g), 2dl Wasser dazugeben
  4. Würzen (Salz, Paprika, Chili)
  5. 1 Maggi “Chili con carne” Mischung (oder ein vergleichbares Produkt) beifügen
  6. 40-60min kochen lassen (bis die Bohnen durchgegart sind)
  7. Fertig

Schwäbischer Rahmkuchen

Tuesday, December 30th, 2008

Von Oma Riexinger an Anette an mich weiter gereicht (wofür ich dankbar bin).

Zuerst der Teig:

  • 300g Mehl
  • 1/2 Würfel Hefe (bisschen weniger)
  • 1dl Milch
  • 1 Prise Salz

Mehlvulkan in Schüssel, lauwarme Milch in den Krater, Hefe darin auflösen. Einen Knetteig herstellen, der sich gut von Hand und Schüssel löst. Bei Bedarf mehr Milch hinzufügen.
Teig in den Backofen stellen, 60Grad, 1h warten, bis er sein Volumen verdoppelt hat.

Dann die Rahmkuchenmasse:

  • 2 Becher Schlagsahne (Migros: Halbrahm; 1 Becher auch ok)
  • 2 Becher Schmand (Migros: Saure Sahne; 1 Becher auch ok)
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Mehl
  • 1 Zwiebel

Zwiebel klein schneiden, alles vermengen und auf den ausgewallten Teig geben.
Backen (Butter und Mehl auf Blech, 200Grad, 25-30min).
Ein Mal ausprobiert, hat geklappt, Boden war zunächst ein wenig hart, schmeckte am nächsten Tag traumhaft.

Honig-Schinken-Pasta

Friday, February 22nd, 2008

Eine kleine Leckerei, 5 Zutaten:

  • 2 Zwiebeln
  • 4 Tomaten
  • 200g Rohschinken
  • 500g Tagliatelle
  • 2 EL Honig

Zubereitung:

  1. Oel in die Pfanne
  2. Zwiebeln schneiden, anbraten lassen
  3. Tomaten schneiden, rein damit
  4. Salzen, im eigenen Saft schmoren lassen, 10min
  5. Schinken in Streifen schneiden und zusammen mit dem Honig beifügen
  6. Parallel dazu: Tagiatelle zubereiten
  7. Tagliatelle mit der Sauce vermengen, die raffinierte Geschmackskomposition entfalten lassen, servieren

Kochphilosophie

Tuesday, June 12th, 2007

Ich bin wie aus den bisherigen Rezepten unschwer zu erkennen ist vehementer Verfechter der einfachen Küche. Zu teure Zutaten werden durch ähnlich Schmeckendes ersetzt, zu aufwändige Zubereitungsarten werden nach bedarf abgekürzt oder vereinfacht. Klingt barbarisch, ist aber eine Kunst, die darin besteht, lediglich das Unwesentliche wegzulassen und das Wesentliche zu bewahren. Vielleicht werde ich irgendwann, wenn die Muse mich küsst, diesem Konzept des Quick’n'Dirty Cooking abschwören und es mit gepflegtem Kochen versuchen. Zur Zeit scheint es mir aber eine sinnvolle Betätigung zu sein. Es lebe der Makel.
Wichtiger Indikator:

Keksdings

Monday, June 4th, 2007

Gericht ohne Namen. Fest steht:

  1. Es ist ein Dessert.
  2. Es schmeckt besser als es aussieht. Bei keinem anderen mir bekannten Rezept ist das Gefälle zwischen Aussehen und Geschmack derart gross.
  3. Es ist unfassbar einfach herzustellen.

Zutaten:

  • 200g Rahm (=Sahne)
  • 200g gezuckerte Kondensmilch
  • 1 Tasse Espresso oder Kaffee
  • 20 Stück Butterkekse (Referenzmodell: Petit Beurre)

Zubereitung:

  1. Rahm steif schlagen
  2. Kekse zerdrücken und rein
  3. Kondensmilch rein
  4. Kaffee rein
  5. Vermengen und für 2h in den Kühlschrank damit

Keine Angst, es sieht scheusslich aus, schmeckt aber himmlisch. Mein Verdacht: der Körper schüttet grosse Mengen an Glückshormonen aus, um Danke zu sagen dafür, dass es nicht so schmeckt, wie es aussieht. Das müsste mal wissenschaftlich untersucht werden.
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Pain Perdu

Sunday, January 14th, 2007

Wir haben in unserer WG oft das Problem, viel Altbrot anzuhäufen, das wir oft monatelang in einem Papiersack auf unserem Balkon zwischenlagern, bevor wir es schliesslich ins Dählhoelzli karren, wo es den Enten verfüttert wird.
Der Ausweg: Pain perdu (zu deutsch: Fotzelschnitte), der Altbrotvernichter.

Zutaten:

2 Eier
1dl Milch
1EL Zucker
Zimt
Altes Brot

Zubereitung:

Eier mit Milch und Zucker vermengen. Ab in die Pfanne und mit dem Brot braten. Ins Teller und Zimt drueber. Fertig.

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